Atmende Wände

der natürliche Weg zu gesundem Raumklima

Farben, Farbarten und Farbstrukturen – wir alle haben schon mal von diesen Dingen gehört.

Doch was ist mit Wänden, die atmen können und was mit Wänden, die das nicht können?

Im Grundsätzlichen kann man Farben und Putze in zwei Kategorien unterteilen. Zu einem die „ökologischen Farben“ und zum anderen die ,,ungesunden Farben“. Doch was ist eigentlich der grundlegende Unterschied und wie kann man ökologische Farben schnell erkennen?

Die meisten sind sich vielleicht nicht darüber im Klaren, das es einen Unterschied gibt, doch wenn man weiter in die Vergangenheit blickt, dann gab es schon immer einen Unterschied. Denn schon um 10.000 v. Chr. haben unsere Urahnen ökologische Farben benutzt. Im Gegenzug zu den „ungesunden Farben“, die kamen nämlich erst im mittleren 19. Jahrhundert dazu.

Doch um das Thema besser zu verstehen, müssen wir erst mal die grundlegende Frage klären:

Was sind „ökologische Farben“ und was sind „ungesunde Farben“?

Unter ökologische Farben kann man Farben verstehen, die gut für die Natur und für Menschen sind.

Wenn man eine Wand streicht, benutzt man Farbe. Manche Farben enthalten viele chemische Stoffe, das sind diese sogenannten „ungesunde Farben“. Diese können dazu führen, dass man Kopfschmerzen bekommt oder sich unwohl fühlt. Sie können aber auch Schimmel; Nässe an der Fensterscheibe oder schlechte Luft im Raum/Zimmer auslösen!

ökologische Farben sind anders:
Sie werden aus natürlichen Materialien wie Pflanzen oder Mineralien hergestellt. Sie sind nicht giftig, riechen meist weniger stark und sind besser für die Umwelt. Außerdem regulieren sie die Raumluft-Feuchtigkeit, in dem sie überschüssige Luftfeuchtigkeit in die Wand aufnehmen und nach und nach abgibt. Sie verbessern sozusagen das Raumklima. Außerdem helfen sie dem Schimmel den Nährboden zu entziehen, in dem die Oberflächen trocken bleiben, denn nichts mag Schimmel lieber als feuchte Wandoberflächen.

Einfach gesagt:
Ökologische Farben sind gesunde Farben für dein Zuhause.

Man kann es auch so vergleichen:
Normale Farbe ist wie ungesundes Essen, und ökologische Farbe ist wie gesundes Essen.

Allerdings haben ökologische Farben auch ein paar Nachteile:
Sie sind oft teurer und manchmal etwas schwieriger zu verarbeiten.

Trotzdem sind sie beste Wahl, wenn man umweltfreundlich und gesund wohnen möchte.

Jetzt wissen wir, was ökologische Farben sind. Doch was sind denn nun „ungesundenen Farben“? Um dir die „ungesundenen Farben“ besser zu erklären zu können, schauen wir erstmal nach Beispielen.

Zu „ungesunden Farben“ zählen wir Latexfarbe und Dispersionsfarbe. Doch was bewirken „ungesunde Farben“ denn eigentlich?

Ich erkläre es dir mal an dem Beispiel Latexfarben.

Latexfarbe ist eine besondere Wandfarbe, die sehr stark und robust ist. Stell dir vor, deine Wand ist wie deine Kleidung. Manche Kleidung geht schnell kaputt oder wird schmutzig. Latexfarbe ist wie eine Regenjacke: Sie schützt die Wand gut.

Diese Farbe ist:

  • sehr widerstandsfähig (geht nicht schnell kaputt)
  • wasserabweisend (Wasser perlt einfach ab)
  • leicht zu reinigen (man kann Flecken einfach abwischen)

Darum benutzt man Latexfarbe oft in Räumen wie der Küche oder im Bad, wo schnell Wasser oder Schmutz an die Wand kommen.

Obwohl sie „Latexfarbe“ heißt, ist heute meistens gar kein echter Latex mehr drin. Sie besteht aus einer Mischung mit künstlichen Stoffen, die die Farbe so stark machen.

Aber Latexfarbe hat auch einen kleinen Nachteil:
Wenn sie einmal an der Wand ist, ist es schwer, sie wieder zu entfernen oder zu überstreichen.

Einfach gesagt:
Latexfarbe ist wie eine Schutzschicht für die Wand, die sie sauber und trocken hält.

Doch wie sieht es mit der Gesundheit aus?

Gesundheitliche Vorteile

Ökologische Farben haben viele gesundheitliche Vorteile. Sie bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Pflanzen, Mineralien oder Erdpigmenten und enthalten keine schädlichen Chemikalien. Dadurch geben sie keine gefährlichen Stoffe an die Luft ab, was die Raumluft deutlich verbessert. Menschen, die sich in solchen Räumen aufhalten, bekommen seltener Kopfschmerzen, Atemprobleme oder Hautreizungen.

Besonders für Kinder und Allergiker sind ökologische Farben gut geeignet, da sie kaum Allergien auslösen. Außerdem sorgen sie für ein angenehmes Raumklima, weil die Wände „atmen“ können und Feuchtigkeit besser reguliert wird. Viele Menschen fühlen sich dadurch wohler und gesünder in ihren eigenen vier Wänden.

Insgesamt tragen ökologische Farben also dazu bei, die Gesundheit zu schützen und ein besseres Wohlbefinden im zuhause zu schaffen.

Im Gegenzug zu ökologischen Farben haben die ungesunden Farben keinen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit.

Atmende Wände

Gut jetzt haben wir schon mal alles Grundsätzliche geklärt, doch was sind jetzt diese Atmenden Wände?

Um das zu verstehen, müssen wir die ungesunden Farben komplett ausklammern. Denn wie du vielleicht schon mitbekommen hast, sind ökologische Farben die Basis für atmende Wände. Sie hemmen den Schimmelbewuchs und helfen deinem Immunsystem sich besser zu regenerieren, dazu verbessern sie die Luft-Qualität in deiner Wohnung oder deinem Haus deutlich, nehmen überschüssige Raumluft-Feuchtigkeit auf und geben sie bei sinkender Luftfeuchtigkeit wieder an die Raumluft ab, so bleibt es in der Regel immer bei einer optimalen 40-60% Raumluftfeuchtigkeit.

Wenn du noch weitere Fragen zu dem Thema hast, dann melde dich doch einfach unter der E-Mail. info@maler-bilk.de oder der Tel.: 035796 96550.